Dr. Manuela Tiefmann
   Kleintierpraxis - Homöopathie
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   32425 Minden (Nordrhein-Westfalen)

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Kleintierpraxis-Homöopathie Dr. Manuela Tiefmann 

                                     Infos über die Homöopathie
                                     
(s. auch Literaturverzeichnis)
                                                                                                                                                                                          

Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann begründet. Er fand heraus, daß eine kleine Dosis
einer Arznei in der Lage ist, am kranken Menschen ähnliche Symptome zu heilen, wie die, die sie
am gesunden Menschen erzeugen kann (SIMILE Prinzip oder Ähnlichkeitsregel). Somit steht die
Homöopathie im Gegensatz zur Schulmedizin, wo das Arzneimittel der Krankheit entgegen wirkt.

Die Homöopathie ist eine Therapiemöglichkeit, sowohl akute wie auch chronische Krankheiten zu
behandeln.
Sie ist eine Regulationstherapie, d.h. die körpereigenen Abwehrkräfte werden mobilisiert. Der
Vorteil ist, daß Symptome nicht unterdrückt , sondern Ausheilung und Wiederherstellung der
Funktion von erkranktem Gewebe angeregt werden. Grenzen der Homöopathie sind erreicht,
wenn die Organ- oder Systemveränderungen so weit fortgeschritten sind, daß eine Regulation
oder Regeneration nicht mehr möglich sind (Bsp. Nierenversagen).

Homöopathische Arzneimittel haben keine Nebenwirkungen. Sogar bei chronischen Erkrankungen,
die nicht heilbar sind, unterstützen sie das Wohlbefinden. Ausgangsstoffe für Homöopathie sind:

Pflanzen (z.B. Tollkirsche, Ringelblume)
Tiere (z.B. Schlangengifte)
Mineralien (z.B. Calciumsalze)

Diese werden nach einem bestimmten Verfahren (Potenzierung) hergestellt. Sie werden vielfach
geschüttelt und in verschiedenen Stufen verdünnt. Homöopathische Mittel gibt es in unterschiedlichen
Zubereitungsformen:

         Dilution (flüssig)
         Trituration (Pulver)
         Tabletten
         Globuli (Kügelchen)

Homöopathie ist sehr umfangreich und sollte nicht einfach ausprobiert werden, weil man irgendwo
etwas darüber gelesen oder gehört hat.
Bitte suchen Sie einen Fachmann- bzw. frau auf - entweder einen Tierarzt mit der Zusatzbezeichnung
 „Homöopathie" oder einen Tierarzt, der bekannt ist, sich gut auszukennen.
Einen guten Homöopathen erkennen Sie daran, daß er Ihnen bei einer akuten Krankheit viele
umfassende Fragen über das Tier stellt. Er fragt und beobachtet, z. B. bei einem Schnupfen, nach
den genauen Eigenschaften der Sekrete und nach Verbesserung und Verschlechterung der Symptome
durch äußere Einflüsse. Bei einer chronischen Erkrankung wird ein langes Vorgespräch (ANAMNESE)
von ca. 1-2 Stunden geführt. Sie werden über das Tier, seine Gewohnheiten und Krankheiten
genauestens befragt.
Der Tierarzt sucht Ihnen dann ein passendes Mittel heraus und beobachtet den Verlauf der Therapie.