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Dr. Manuela Tiefmann
Kleintierpraxis - Homöopathie
Wittemoor 27a
32425 Minden (Nordrhein-Westfalen)
Tel: 0571 - 645.76.90
Fax: 0571 - 645.76.92
Eine Beratung per e-mail ist leider nicht
möglich.
Bei Problemen bitte ich Sie, Ihren
Tierarzt oder mich anzurufen bzw.
anzufaxen. Vielen Dank. |
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Infos über die
Homöopathie
(s. auch Literaturverzeichnis)
Die Homöopathie wurde von
Samuel Hahnemann begründet.
Er fand
heraus, daß eine kleine Dosis
einer Arznei in der Lage ist, am kranken Menschen
ähnliche Symptome zu heilen, wie die, die sie
am gesunden Menschen erzeugen
kann (SIMILE Prinzip oder Ähnlichkeitsregel). Somit steht die
Homöopathie im
Gegensatz zur Schulmedizin, wo das Arzneimittel der Krankheit entgegen wirkt.
Die Homöopathie ist eine Therapiemöglichkeit, sowohl akute wie auch chronische
Krankheiten zu
behandeln.
Sie ist eine Regulationstherapie, d.h. die körpereigenen Abwehrkräfte werden
mobilisiert. Der
Vorteil ist, daß Symptome nicht unterdrückt , sondern
Ausheilung und Wiederherstellung der
Funktion von erkranktem Gewebe angeregt
werden. Grenzen der Homöopathie sind erreicht,
wenn die Organ- oder Systemveränderungen so weit fortgeschritten sind, daß eine Regulation
oder
Regeneration nicht mehr möglich sind
(Bsp. Nierenversagen).
Homöopathische Arzneimittel haben keine
Nebenwirkungen. Sogar bei chronischen Erkrankungen,
die nicht heilbar sind,
unterstützen sie das Wohlbefinden.
Ausgangsstoffe für Homöopathie sind:
Pflanzen (z.B. Tollkirsche,
Ringelblume)
Tiere (z.B. Schlangengifte)
Mineralien (z.B. Calciumsalze)
Diese werden nach einem bestimmten
Verfahren (Potenzierung) hergestellt. Sie werden vielfach
geschüttelt und in
verschiedenen Stufen verdünnt. Homöopathische Mittel gibt es in
unterschiedlichen
Zubereitungsformen:
Dilution (flüssig)
Trituration (Pulver)
Tabletten
Globuli (Kügelchen)
Homöopathie ist sehr umfangreich und
sollte nicht einfach ausprobiert werden, weil man irgendwo
etwas darüber
gelesen oder gehört hat.
Bitte suchen Sie einen Fachmann- bzw. frau auf - entweder einen Tierarzt mit der
Zusatzbezeichnung
„Homöopathie" oder einen Tierarzt, der bekannt ist,
sich gut auszukennen.
Einen guten Homöopathen erkennen Sie daran, daß er Ihnen bei einer akuten
Krankheit viele
umfassende Fragen über das Tier stellt. Er fragt und
beobachtet, z. B. bei einem Schnupfen, nach
den genauen Eigenschaften der Sekrete
und nach Verbesserung und Verschlechterung der Symptome
durch äußere
Einflüsse. Bei einer chronischen Erkrankung wird ein langes Vorgespräch
(ANAMNESE)
von ca. 1-2 Stunden geführt. Sie werden über das Tier, seine
Gewohnheiten und Krankheiten
genauestens befragt.
Der Tierarzt sucht Ihnen dann ein passendes Mittel heraus und beobachtet den
Verlauf der Therapie.
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